Das kleine Paradies Sakarun

Der Strand Sakarun befindet sich auf der Insel Dugi Otok (Dalmatiens längste Insel). Hier kann man gefühlt eine Ewigkeit lang auf dem sandigen Untergrund durch das türkis-blaues Wasser gehen und den Blick auf den Horizont genießen…Nachdem ich bereits vor einigen Wochen auf der nordöstlichen Seite von Dugi Otok die Stadt Sali erkundet habe, mache ich mich heute auf den Weg, um die andere Häfte zu erforschen. Mein Ziel: der paradiesische Strand Sakarun.

Wie kommt man dort hin?

Mit meinem Fahrrad nehme die Fährt (Linie 434) vom Hafen (Gazenica) in Zadar und fahre von hier aus circa 1,5 Stunden auf die Insel Dugi Otok zur Stadt Brbinj (25 kn/Person und + 25 kn/Fahrrad). Brbinj ist die am nächsten liegende Ortschaft, von der aus man den Strand Sakarun erreichen kann. Ich entscheide mich die circa 13 Kilometer lange Strecke mit dem Fahrrad zu fahren. Jene die eine bequemere Art der Fortbewegung bevorzugen sollen aber beruhigt sein: mit dem Bus kommt man ebenfalls zum Ziel. Da es nur eine Straße gibt die einem den Weg weist, müsste man ein unglaubliches Talent haben, um sich auf dem Weg zu verfahren…

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Der Weg

Die kleine Städtchen Brbinj besteht aus kaum mehr als ein paar Häusern. Ich mache mich ohne Umwege direkt auf den Weg zum Strand Sakarun. Mein Traum von einer entspannten Reise muss relativ schnell der Realität weichen, als ich den Berg vor mir sehe. Nach jeder Kurve hoffe ich auf einen Abstieg der meinen Beinen eine Pause gönnt. Erst nach circa 30 Minuten wird der Weg etwas gemütlicher und ebener. Immerhin wird die Mühe auch belohnt. Von hier oben hat man einen traumhafen Ausblick auf die Fauna und Flora der Insel.

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Nachdem ich den Berg vor mir (endlich) passiert habe, geht es stetig leicht bergab. Links und rechts erheben sich kleine Inseln im Wasser und bieten einen Postkarten-würdigen Ausblick. Auch ein paar wenige Ortschaften kreuzen meinen Weg. Nach etwas über einer Stunde Fahrrad fahren geht es steil bergab (den Gedanken an den Rückweg versuche ich bewusst zu verdrängen). Schon bald darauf komme ich in Sichtweite zur anderen Seite der Insel. Das Ziel scheint zum Greifen nah zu sein. Ps: wer hier unterwegs ist sollte stets auf die Fahrbahn achten! Eine Schlange (gut über einen Meter lang) kreuzt meinen Weg und wirft mich vor Schreck fast von meinem Fahrrad.

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Der Strand Sakarun

Ein Schild auf der Straße weist mir den Weg und führt mich nach links auf einem steinigen Schotterboden entlang durch die Bäume. Nach circa 200 Metern kommt der Strand in Sicht. Sofort breite ich mein Badetuch aus und springe in das glasklare Wasser. Die Liegefläche und die ersten paar Meter die in das Wasser hinein ragen sind glatte, durch das Meer abgerundete Steine. Sobald man diese passiert hat erwartet einen ein entloser Gang auf sandigem Boden. Gute 20 Meter später steht man erst bis zur Hüfte im Wasser… einfach traumhaft!

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Der Leuchtturm

Nach circa 3 Stunden entscheide ich mich noch ein Stückchen weiter zu fahren. Etwa 5 Kilometer weiter steht der größte (42 Meter hoch) Leuchtturm der Adria. Nochmals schwinge ich mich auf das Fahrrad und folge dem Schild das mir die Richtung weist. Am Leuchttrum angekommen finden sich auch Unterkünfte und Strandabschnitte für jene die etwas länger bleiben wollen. An der großen Schaukel die am Baum hängt kann ich beim besten Willen nicht vorbei gehen. Ich setze mich und genieße die letzten Minuten bevor ich zurück fahren muss, um die Fähre zu erreichen.

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Der Rückweg

Der Rückweg fordert nochmals die verbliebene Energie. Bergauf, bergab, bergauf, bergab… Endlich bei der Fähre angekommen, kann an auf der Rückfahrt die Beine hochlegen, den Sonnenuntergang genießen und den Tag revue geschehen lassen…

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Habt ihr Lust bekommen auch dort hin zu fahren? Oder wart ihr sogar bereits dort?

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